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Nebenwirkung -
Silberwasser: Nach längerer, oraler Einnahme können
auch wichtige Darmbakterien zerstört werden, daher ist es
ratsam, anschließend die Darmflora mit entsprechender Hilfe
aufzubessern. Wie bei allen Naturstoffen kommt es immer auf die
massvolle Dosierung, Herstellung und Anwendung an, denn viele
dieser im Mund und auch im Verdauungstrakt befindlichen Bakterien
spielen eine symbiotische und hilfreiche Rolle bei der Gesundheit.
Silberallergiker reagieren evtl. bei Einnahme von Silberwasser.
In diesem Fall ist es empfehlenswert zuerst mit z B. Chlorella-Algen
den Körper zu entgiften. Wir haben mit unseren eigenen Erfahrungen
noch keinen "Silberblick" wie Clarence, obwohl wir bei
akuter Bindehautentzündung Kolloidales Silber in die Augen
getropft haben! 
Natürlich empfehlen wir Ihnen hier nicht,
bei einer Krankheit einfach kolloidales Silber zu verwenden und
auf medizinische Hilfe zu verzichten. Es ist auf jeden Fall gut,
wenn die Einnahme von kolloidalem Silber im Krankheitsfall mit
Arzt oder Therapeut abgesprochen wird und und in den Kontext therapeutischer
Massnahmen eingebettet werden kann.
Qualität und
Farbe vom Silberwasser: Ein kritischer
Hinweis für die Qualität von kolloidalem Silber liegt in der Farbe!
Sobald die Größe von den Silberpartikeln anwächst, bewegt sich
die Bandbreite der Farben von gelb nach braun, dann zu rot, grau
und zum Schluß zu schwarz hin. Silberkolloide, die durch die richtige
elektrokolloidale Methode hergestellt wurden, hatten eine abweichende
Farbe im Vergleich zu Mahl- oder chemisch produzierten Kolloiden.
Es gibt Ausnahmen, bei der künstliche Lebensmittelfarben hinzugezogen
werden, um zu einer "echten" Farbtönung zu kommen. Die ideale
Form von kolloidalem Silber weist eine tief gold - gelbe Farbe
auf!
Kolloidales Silber
- Herstellungsmethoden
Viele unterschiedliche Methoden wurden Anfang
des 19. Jhdt benutzt, um Kolloide zu produzieren. Am häufigsten
waren das sogenannte Schleifverfahren und das elektrokolloidale
Verfahren. Der hauptsächliche Grund des Rückzugs der Mahlmethode
waren die noch immer zu großen Silberpartikel, die zum Boden der
Lösung schwebten, wobei viel vom Wert des Kolloids verlorenging.
Um dieses Problem zu kompensieren, fügten manche Erzeuger stabilisierende
Elemente bei. Nach solchen Herstellungsverfahren schwebten die
Silberpartikel natürlich weitaus langsamer zu Boden. Typischerweise
benutzten sie zum Stabilisieren Protein. Der Gebrauch eines Stabilisators
neigte dazu, die Ladungen auf den Silberpartikeln zu stören, in
dem sie ihre Funktionsweise blockierten und somit ihre Wirksamkeit
reduzierten. Ein gutes Kolloid benötigt keinen künstlichen Stabilisator
oder irgendeinen anderen Zusatzstoff. In den vergangenen Jahren
wurde weitgehend das chemische Verfahren angewendet und damit
die Schleifmethode ersetzt. Sie stellt eine bequeme Abkürzung
dar, aber es reicht ebensowenig aus, um die überlegene Qualität
guten kolloidalen Silbers zu erreichen. Die hier angewendete chemische
Reaktion ist die Herabsetzung einer Lösung von Silbersalzen. Das
Problem einer chemischen Einbindung um Kolloide herzustellen besteht
darin, diese später wieder aus der Lösung herauszubekommen. Dies
sind kräftige Säurelösungen, die beim Verbraucher durchaus negative
Nebeneffekte hervorrufen können. Ebenso hat es gezeigt, dass die
Benutzung von Chemie in der Lösung eine große pH-Verschiebung
zur Folge hat. Bezeichnenderweise hat ein chemisch hergestelltes
Silberkolloid einen Säureüberschuss mit einem pH-Wert von 4,5
bis 5,5; während gutes Silberkolloid einen pH-Wert im Bereich
von 6,5 aufweist. Das elektrokolloidale Verfahren erlaubt extrem
feine Silberpartikel, welche in der Lösung durch ihre winzige
Ladung in Schwebe gehalten werden. Dies wird durch einen elektrischen
Bogen zwischen den Metallpolen unter Wasser realisiert. Wenn es
richtig gemacht wird, ist der Einsatz von Chemikalien, Stabilisatoren
oder Proteinen überflüssig und verdient somit als Produkt die
Bezeichnung gutes kolloidales Silber! Auf alle Fälle hängt die
Wirksamkeit des kolloidalen Silbers viel von der Größe und der
Einheit der Silberpartikel ab. Sollten sie zu groß sein, können
sie durch steckenbleiben in der feinen Verdauungsschleimhaut Verletzungen
durch Kratzer hervorrufen.
Kolloidal
in der Natur - Kolloide
spielen in der Natur eine grosse Rolle. Alle Lebensvorgänge
in einer Zelle, dem Baustein der Lebewesen, basieren auf kolloidalen
Zustandsformen. Weitere Beispiele für Kolloide sind z.B.
frisch gepresster Orangensaft, Waschmittel, die Beschichtung von
Filmen, aber auch Rauch oder Nebel, schreiben Werner Kühni
und Walter von Holst in ihrem Ratgeber:
Kolloidales Silber als Medizin
Nicht zu vergessen das Blut und die Lymphe, welche sich
ebenfalls in kolloidalem Zustand befinden. Durch das Zerkleinern
in mikroskopisch kleine Teilchen wird die Gesamtoberfläche
enorm vergrössert und somit auch die Wirkung. Ausserdem wird
die Möglichkeit in den Körper einzudringen und an selbst
entlegene Stellen zu gelangen, enorm verbessert. Ganz besonders
interessant sind Silberkolloide, da das Edelmetall Silber der
beste natürliche Leiter ist, schreiben die Autoren.
Kolloidale Chemie
Die Bezeichnung "Kolloid" bezieht sich auf eine Substanz, die
aus ultrafeinen Partikeln besteht, sich unlöslich in einer Flüssigkeit
gleich verteilt und in einem kontinuierlich gleichmäßigen Medium
verbleibt. Diese ultrafeinen Partikel bestehen aus vielen Atomen
und Molekülen des ursprünglichen Materials, aber diese sind so
winzig, dass sie nicht mit dem nackten Auge gesehen werden können.
Nicht alle Arten von kolloidalem Silber sind "gute" Kolloide.
Richtig hergestelltes kolloidales Silber ist eine flüssige Lösung,
die aus einer winzigen Anzahl (3 bis 5 Teile pro einer Million)
submikroskopischer Silberpartikel besteht, bei denen eine kleine,
elektrische Spannung in reinem Wasser an jedem Partikel angebracht
wird, damit es in Schwebe gehalten werden kann. In einem "guten"
Silberkolloid bewegen sich die Größen der Silberpartikel innerhalb
eines Bereichs von 0,005 bis 0,015 µm im Durchmesser (1 µm ist
ein millionstel Meter). Angeregt werden sie durch das, was man
die Brownsche Bewegung bezeichnet, womit sie in einer fast unendlichen
Schwebe gehalten werden. Das bedeutet, dass die irdische Gravitation
keinerlei physische Einwirkungen mehr zeigt.
Kolloidales Silber
- Geschichtlicher Hintergrund und heutige Forschungsergebnisse
Silber war schon lange für seine speziellen
Eigenschaften bekannt. Die alten Griechen wie auch die Römer benutzten
bereits silberne Behälter um Flüssigkeiten frisch zu halten. Durch
Jahrhunderte hindurch pflegten königliche Haushalte dieselbe Vorgangsweise,
in dem sie ihre Vorräte in silbernen Behältern aufbewahrten. Privilegierte
Familien benutzten silberne Eßbestecke; ihnen wurden die Speisen
auf silbernen Geschirr serviert und ihre Getränke in silbernen
Trinkgefäßen. All das hatte sicherlich einen Grund. Tatsache ist,
dass die Haut der "Blaublütigen", wie verlautet wurde, auf Grund
winziger Spuren metallischen Silbers durch regelmäßigen Verzehr
einen bläulichen Stich bekommen hat, die sogenannte Argyrie (schieferfarbene
Hautverfärbungen, die nicht mehr rückgängig gemacht
werden kann!) In Amerika´s Pioniertagen hatten neue Siedler, die
gegen Westen zogen, Silber-Dollar-Münzen in ihre Milch gelegt,
damit sie nicht verdirbt. Auch das hatte sicherlich seinen Grund,
wie bei so vielen natürlichen Anwendungen aus Uromas Zeiten.
Kolloidales
Silber zu Beginn des 20. Jhdt
wurde Silber als erprobtes keimtötendes Mittel anerkannt. In der
Medizin war damals eine Lösung mit der Bezeichnung "Kolloidales
Silber" oder "Kolloidale Silberlösung" eine allgemeine Stütze
in der antibakteriellen Behandlung, Obwohl diese Handhabung zu
jener Zeit als "High-Tech" betrachtet wurde, war sie technisch
von geringer Qualität verglichen mit heutigen kolloidalen Silberlösungen.
Einer der großen Nachteile von damals sah man in der Partikelgröße
des Silbers, welches nie das Optimum heutiger ultra-mikroskopischer
Größe erlangte und somit auch nicht die höchstmögliche Wirksamkeit
erzielte. Zumal der Aufwand zur Herstellung hochwirksam kolloidaler
Silberlösungen sehr kostenintensiv war. Das war auch einer der
Gründe, warum die pharmazeutische Industrie nach schneller wirkenden
Arzneimitteln verlangte, welche nicht nur billiger, sondern auch
patentierbar waren. Zusätzlich tauchte die
Frage auf, dass, wenn die Herstellung nicht fachgemäß korrekt
vorgenommen werden würde oder man nimmt die vorschriftsmäßige
Menge mit zusätzlich unbekannt enthalten Silberverbindungen, eine
dauerhafte Hautverfärbung, Argyrie genannt, auftreten könnte.
Aus diesem Grund fiel kolloidales Silber aus der Gunst der damaligen
Mediziner. Dennoch publizierten solch prestigeträchtigen
Magazine wie das New England Journal of Medicine und the Lancet
(1914) die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Studien und untersuchten
viele erfolgreiche Anwendungen von kolloidalem Silber.
Im Jahr 1910
schrieb Dr. Henry Crooks, ein Pionier in der Erforschung von kolloidalem
Silber, dass: ... gewisse Metalle, wenn sie sich in einem kolloidalen
Zustand befinden, eine höhere keimtötende Wirkung aufweisen, aber
völlig harmlos auf Menschen wirken ......es sollte in weit größerer
Konzentration und mit besseren Resultaten angewendet werden .....
Bronchiale Tuberkulose, Staphylococcus pyogenes, verschiedene
Arten von Streptococci und andere krankhafte Organismen werden
in drei bis vier Minuten abgetötet; tatsächlich gibt es keine
Mikrobe, die nicht durch dieses Kolloid in Laborexperimenten innerhalb
von sechs Minuten abgetötet worden wäre und dabei die Silberkonzentration
nicht fünfundzwanzig Teile pro Million übersteigt ...."
Im Jahr 1919
schreibt Alfred Searle, Erzeuger einer pharmazeutischen Mischung
mit demselben Namen, in seinem Buch: Kolloidale Anwendungsformen
bei Gesundheit und Krankheit, dass: "... der Gebrauch kolloidalen
Silbers an menschlichen Patienten in vielen Fällen mit überraschend
erstaunlichen Erfolgen durchgeführt wurde. Für eine interne Behandlung
hat eine orale oder die unter die Haut gespritzte (subkutan) Anwendung
den Vorteil, dass sie für Parasiten schnell tödlich wirken ohne
toxische Reaktionen bei seinem Wirt auszulösen."
Die Neubewertung
von Kolloidalen Silber Erst viel
später, in den 70er Jahren wurde kolloidales Silber wieder eine
hochgeschätzte Substanz. Während Mediziner in der Washington Universität
in St. Louis im Bundesstaat Missouri / USA nach wirkungsvolleren
Behandlungsmethoden für verbrannte Opfer suchten und bereits viele
andere Arzneien ohne viel Erfolg anwendeten, stolperten sie zufällig
über kolloidales Silber. Biomedizinische Forschungen hatten nämlich
gezeigt, dass kein bekannter krankmachender Organismus, wie z.B.:
Bakterien, Viren oder Pilzarten in der Anwesenheit von Spuren
metallischen Silbers länger als ein paar Minuten existieren können.
Jim Powell berichtete in einem Artikel mit der Überschrift: "Unser
schlagkräftigster Bakterienkiller", publiziert im Science Digest
(März 1978, Seite 69-60). "Eine Danksagung gebührt den überraschenden
Entdeckungen der Forschung, dass Silber immer mehr als Wunder
der modernen Medizin in Erscheinung tritt. Ein Antibiotikum tötet
vielleicht ein halbes Dutzend krankmachender Organismen, aber
Silber tötet mindestens 650 davon! Darüber hinaus steigen die
körpereigenen Widerstandskräfte, wenn Silber angewendet wird.
Außerdem ist Silber sprichwörtlich nicht toxisch!"
Seit dem Aufkommen
von Antibiotika im letzten Jahrhundert
gibt es eine immer größer werdende Anzahl krankheitsverursachender
Organismen, die gegen jede Art von Behandlung resistent geworden
sind. In den letzten Jahren berichtete vermehrt das medizinische
Establishment über neue Belastungen von "Super-Bazillen", die
nicht mehr durch Antibiotika zerstört werden konnten. Am 28. März
1994 berichtete das amerikanische Magazin "Newsweek", dass allein
im Jahr 1992 an die 13.000 Patienten in Krankenhäusern an Infektionen
verstarben, bei denen jede antibiotische Behandlungsmethode kläglich
scheiterte. Ebenso ist es eine weitverbreitete Tatsache, dass
die Einnahme von Antibiotika schädliche Auswirkungen auf die natürliche
Darmflora hervorruft und das Immunsystem schwächt. Im Gegensatz
dazu zerstört kolloidales Silber bei vernünftiger Anwendung
nicht das für die Gesundheit so wichtige Darm-Milieu! Glücklicherweise
wird dem heutigen Menschen durch das zeitliche Wiederauftauchen
von kolloidalem Silber auf Grund neuer technischer Herstellungsmethoden
und den sehr geringen Produktionskosten eine Möglichkeit geboten,
ein tolles Naturheilmittel von Mutter Erde in seiner Hand zu haben,
um sich und seine Mitmenschen vor Krankheitskeimen zu schützen.
Besonders hoffnungsvoll ist es zum Beispiel gerade für eine Vielzahl
von Menschen, die von Ekzeme und Akne betroffen sind, diese auf
natürliche Art zu bekämpfen.
Die Beurteilung
der FDA (amerikanische Gesundheitsbehörde)
Eine Vielzahl verschiedener Formen kolloidalen Silbers wurde offiziell
als Medikamente vor dem Jahr 1938 anerkannt und von der US Nahrungs-
und Medikamenten-Verwaltungsbehörde FDA für rechtsmäßig als gültig
erklärt. Tatsächlich konnte nicht bei allen angeführten Produktqualitäten
auf gutes kolloidales Silber hingewiesen werden, da bei einigen
die Partikelgröße beträchtlich variierte, was natürlich letztendlich
Auswirkungen im Hinblick auf die verschiedensten körperlichen
Anwendungsmöglichkeiten zur Folge hatte. Das FDA-Zentrum für medizinische
Forschung und Entwicklung gab zu Protokoll, dass..... "kolloidales
Silber als ein legales medizinisches Mittel anerkannt ist, da
es bereits vor dem Jahre 1938 hergestellt wurde. Diese Produkte
können weiterhin ohne einen vorgelegten Beweis über Sicherheit
und deren Wirksamkeit (gilt für sämtliche Medikamente, die nach
1938 auf den Markt kamen) vertrieben werden, solange sie für denselben
Gebrauch mit derselben Aufschrift wie im Jahr 1938 gekennzeichnet
und solange sie in ihrer ursprünglichen Art erzeugt wurden."
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