colloidal silver

 

Kolloidales Silber



Angaben für sehr geringe Stoffkonzentrationen
1 ppm (parts per million) = 1 Millionstel = 0,000.1% = 1 Milligramm pro Kilogramm (mg/kg) bzw. 1 Milliliter pro Kubikmeter (ml/m3)
1 ppb (parts per billion) = 1 Milliardstel = 0,000.000.1% = 1 mycrog/kg bzw. 1 mycrol/m3
1 ppt (parts per trillion) = 1 Billionstel = 0,000.000.000.1% = 1 ng/kg bzw. 1 nl/m3
Ob die Angaben in p. gewichts- oder volumenbezogen sind, hängt vom jeweiligen Kontext ab.

Es gibt auch einen Zeitungsartikel über kolloidales Silber von Frau Annette Bolz, freie Wissenschaftsjournalistin, Hamburg, wo nachzulesen ist, dass auch die Textilindustrie kolloidales Silber entdeckt hat. Es wird bereits an Silbersocken, die Menschen mit Fusspilz helfen können, gearbeitet. Auch in der Kleidung kann Silber der Gesundheit helfen. T-Shirts aus Silberfasern töten Bakterien und Pilze auf der Haut ab. Das hat eine Studie der Hautklinik der Universität Jena bestätigt. Auch Silber-Slips sind denkbar, um Frauen zu schützen, die häufig unter Scheidenpilzen leiden.

Wer weiß, vielleicht gibt es demnächst bereits die erste Kollektion:

z.B.: "Silber Line by D&G" Kolloidales Silber in der Textilindustrie!

Kolloid - kolloidal

Von einem Kolloid spricht man, wenn diese 3 Vorraussetzungen erfüllt sind:

1. Es sind unterschiedliche Bestandteile nötig (hier Silber/Wasser)

2. Sie müssen unterschiedlichen Zuständen angehören (fest/flüssig)

3. Die festen Partikel dürfen nicht löslich sein, d.h. keine chemischen Verbindungen mit der Trägersubstanz eingehen.

Silberkolloid ist daher Silber, das sich in feinsten Spurenelementen in Wasser befindet und aufgrund seiner elektrischen Ladung darin wie Nebel schwebt, aber keine chemische Verbindung mit dem Wasser eingeht.

In einem "echten" Silberkolloid bewegen sich die Größen der Silberpartikel innerhalb eines Bereichs von 0,005 bis 0,015µm im Durchmesser (1µm ist ein millionstel Meter). Angeregt werden sie durch das, was man die Brownsche Bewegung bezeichnet, womit sie in einer fast unendlichen Schwebe gehalten werden. Das bedeutet, dass die irdische Gravitation keinerlei physische Einwirkungen mehr zeigt. Als Zahlenbeispiel würden 1 Milliarde (1.000.000.000) dieser submikroskopischen Partikel in eine Röhre mit den Maßen von einem vierhundertstel eines Inches (2,54 cm) passen.

Silber ... wird schon seit Jahrtausenden in der Medizin eingesetzt. Die Chinesen entwickelten vor circa 7.000 Jahren die Akupunktur und verfeinerten diese Methode immer mehr. Von anfangs noch Hölzern und Dornen gelangten sie zu Gold-, und Silbernadeln. Schnell entdeckten sie dabei die beruhigende Wirkung von Silber. Man kann davon ausgehen, dass heutzutage Millionen Heilkundiger Silbernadeln für die Akupunktur benutzen, ohne zu wissen, warum.

Seit spätestens 1.000 vor Christi war in der Medizin bekannt, dass Wasser länger haltbar bleibt, wenn es in Silbergefässen aufbewahrt wird. So hat schon Alexander der Grosse (356-323 v.Chr.) auf seinen Kriegszügen Wasser in Silbergefässen transportiert.

1869 wies der Wissenschaftler Ravelin darauf hin, dass Silber bereits in sehr niedrigen Dosierungen seine antimikrobielle Wirkung entfaltet.

1893 beschrieb der Wissenschaftler von Nägeli (1871-1938) die Eigenschaft des Silbers mit oligody-namisch, was soviel bedeutet wie "wenig aktiv sein". Er fand heraus, dass schon Konzentrationen von nur 0,0000001% Silberionen genügen, um einen in Frischwasser vorkommenden Keim (Spirogyra) abzutöten.

1881 empfahl der Leipziger Gynäkologe Carl Sigmund Franz Crede (1819-1892), der weit verbreiteten Bindehautentzündung bei Neugeborenen durch das Einträufeln von Silbernitrat vorzubeugen. Die Ergebnisse waren derart überwältigend, dass diese sogenannte "Crede-Prophylaxe" bei Neugeborenen sogar gesetzlich vorgeschrieben wurde.

Schon unsere Urgrossmütter nutzten, mangels Kühlschrank, Silbermünzen um z.B. Milch länger haltbar zu machen. Nicht von ungefähr nutzt heute über die Hälfte der Fluggesellschaften weltweit Silberfilter für den Wasserbedarf auf Flügen.

Auch die NASA hat sich beim Bau des Spaceshuttle für ein Silbersystem zur Wasseraufbereitung entschieden.

In der Chirurgie hat Silber seinen Stellenwert z.B. beim Abklemmen von Hirngefässen oder zum Verschliessen von Schädeldachdefekten (Heidenhain-Plastik). Vor allem zu Beginn unseres Jahrhunderts wurde die Wirksamkeit des Silbers intensiv von zahlreichen Wissenschaftlern untersucht, die die Ergebnisse in renommierten Medizinzeitschriften wie Lancet, Journal of the American Medical Association und British Medical Journal veröffentlichten.

Interessante Webseiten:

Artikel Zeitenschrift Heft 49/2006

Detailliertes über kolloidales Silber

Kolloidales Silber in der Therapie

Kolloidales Silber und Borreliose?

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